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Die von der CIPS (Confederation Internationale de la Peche Sportive) organisierte Schwarzbarsch Weltmeisterschaft findet vom 10. bis 14. April 2007 in Spanien an dem in der nord-östlich gelegenen autonomen Gemeinschaft von Aragon gelegenen Erbostausee statt. Der See, der wegen seiner Grösse auch „Mar de Aragon“ genannt wird, erstreckt sich über etwa 100km von der Ortschaft Escatron bis nach Mequineza. Entlang der Küste liegen Chiprana und Caspe. Letzteres, eine kleine Ortschaft von etwas 8000 Einwohnern, liegt in etwa in der Mitte des Sees und ist auch Ausgangspunkt der Weltmeisterschaft.
Der See selbst entstand durch die Errichtung des Staudamms von Mequineza im Jahre 1955. Die erste Stauung fand 1965 statt und führte zur Überflutung von etwa 3500 ha Land und somit zur Entstehung des „Mar de Aragon“. Die Bezeichnung ist wenig verwunderlich, hat der See doch eine Gesamtfläche von 7540ha und wird von einem 500km langen Küstenstreifen umsäumt. Die maximale Tiefe beträgt 121m und der See ist Stellenweise bis zu einem Kilometer breit.
Bereits sehr früh wurde das touristische Potential des Gewässers für den Wassersport und insbesondere das Angeln erkannt. 1965 wurden 20.000 amerikanische Schwarzbarsche und 175.000 Karpfen eingesetzt. Heutzutage finden jährlich etwa 30 lokale und internationale Angelwettbewerbe am „Mar de Aragon“ statt, wobei die für Schwarzbarsch und Wels sich besonderer Beliebtheit erfreuen.
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