Fliegenfischen in Patagonien
Die Carretera Austral erinnert vielerorts eher an einen Feldweg
Immer wieder fährt man über solche Flüsse. Da muss man einfach stehenbleiben und ein paar Würfe machen (Die Fischerkarte gillt für's ganze Land)
Zwar nicht groß aber traumhaft gefärbt
Erster Blick auf Coihaique, durch den Canyon im Vordergrund fließt der Rio Simpson
Typische Rio Simpson Forelle. Solche Fische machen zwar Spaß, aber irgendwie sind sie nicht das Wahre...
Also mal wieder einen ordentlichen Sprung nach Süden gemacht
Puerto Natales am Última-Esperanza-Fjord
Ein ganz spezielles Erlebnis: Knacken des eigenen Autos am Arsch der Welt. Der Schlüssel lag sicher am Fahrersitz. Der "Mechaniker" (seine Werkzeuge waren 2 Schraubenzieher und ein Stück Drat) der mit zwei Stunden Verspätung doch noch auftauchte schaffte es nach 60$, einem zerstörten Schloss und einer weitern Stunde tatsächlich den Kübel zu öffnen... KACKE
Nach so einem Erlebnis schmeckt Pisco Sour besonders gut.
Von Puerto Natales aus kann man den berühmten Torres del Paine Nationalpark per Schiff oder per Auto ansteuern
Die einzigen Pinguine die ich zu Gesicht bekam
Dieser Gletscher reichte vor 20 Jahren noch bis ans Meer
In den Flüssen um die Balmaceda Lodge wimmelte es von kleinen Lachsen
Wenn die Flut in die Flüsse auflief konnte man auch Salzwasserfische an den Streamer bekommen. Die Einheimischen bezeichneten diesen Fische als "Seabass" oder Robalo... Ich hatte den Eindruck daß die Jungs jeden Salzwasserfisch so nennen.
Als kleine Morgenüberraschung lümmelte ein Seelephant vor dem Lokus herum
Die Hunde hatten ihren Spaß mit ihr...
Der Mundgeruch war beeindruckend (3m gegen den Wind)
Die legendäre Regenbogenbachforelle
Patrick schwingt die Rute im Lago Azul... schöner See, aber auch nach Stunden ließ sich keine Flosse blicken.
Mit solchen Zodiacs fuhren wir viele Flüsse in der Umgebung an... aber wirklich gute Fische fanden wir dort nicht.
Manchmal wurde der Fjord überraschend seicht
Nach ein paar Tagen beschlossen wir den Rio Serrano hinaufzufahren. 90% dieses Flusses sind für Fliegenfischer völlig uninteressant weil gletschertrüb...
Aber die Fahrt war durchaus cool
Die Torres die dem Park seinen Namen gaben
Bei der Menge an Gletschern eigentlich kein Wunder das man kaum einen klaren Fluss findet
Mein Kumpel Patrick und ich. Patrick ist ein super Fliegenfischer und hat eine auf Angler spezialisierte Reiseagentur in Punta Arenas. Ich kann Viento Sur jedem empfehlen der diese Ecke der Welt beangeln möchte.
Schöne Motive findet man im Torres del Paine Park in Massen
Die dortigen Guanacos haben jegliche Scheu verloren
Der Ursprung des Rio Serrano am Lago Torro. In Diesem Bereich ist der Fluss noch klar. Man sieht regelmäßig Chinooks bis 20kg buckeln, aber leider ausserhalb jeder Fliegenwurfweite. Scheiss Hochwasser.
Gelegentlich biss mal eine Bachforelle, aber einige schienen krank zu sein (völlig lethargisch, schwammen im Drill nur im Kreis...). Der Fluss hat es mir nicht wirklich angetan.
Also wieder weiter nach Süden:
Punta Arenas ist eine wirklich schöne Stadt
Magellan Denkmal
High-Tech: Die Ampeln zeigen an in wievielen Sekunden es grün wird... Und jedem ist es egal :)
Aber eigentlich wollten wir nach Feuerland, also auf zur Fähre über die Magellan-Straße
70 km/h Wind können am Strand schon unangenehm werden (Stichwort Sandstrahler!)
Nachdem unser Fährkapitän sein Schifferl zu weit auf den Strand gesetzt hat kamen diese Jungs zur Hilfe. Das dicke Seil riss letztendlich und flog uns um die Ohren... Also warten auf die Flut.
4 Stunden später waren wir dann tatsächlich unterwegs. Nächste Station Tierra del Fuego!
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